Resümee - Premiere von 25 km/h

Ole Fries/SV Hörnerkirchen:
Am Donnerstagabend erreichten wir den Potsdamer Platz. Das Sony Center war ausschließlich für die Kinopremiere reserviert. Mit Kinoticket und Premierearmband ausgestattet genossen wir den Weg über den roten Teppich. Vor der Fotoleinwand standen die beiden ‚heruntergekommenen‘ Mofas, die extra für den Film mit einem Elektromotor ausgestattet wurden, damit die Dialoge während der Fahrt live aufgenommen werden konnten. Schnell ein Selfie gemacht und ab in den Kinobereich. Die Stars kamen wenig später und wurden von den Reportern umgarnt, abgelichtet und interviewt.

Der Film wurde in allen Kinosälen des Sony Centers zeitgleich präsentiert, es mussten ja an die 2000 Menschen untergebracht werden. Wir im Saal 7 - leider nicht bei den Stars. Nichtsdestotrotz ließen es sich ein gut aufgelegter Regisseur Markus Goller und der Autor Oliver Ziegenbalg nicht nehmen, vor die Leinwand zu treten und uns viel Spaß bei der Premiere zu wünschen.

Der Film ist, wie zu erwarten, ein guter Laune Streifen, der von der Spielfreude der Protagonisten nur so sprüht. Kaum zu glauben, dass Bjarne Mädel und Lars Eidinger zuvor noch nie miteinander gespielt hatten. Die haben sich echt gefunden. Lars eher der Impulsive, der ausrast, nachdem sie unter Polizeieskorte ihre Mofas bis zur Landesgrenze schieben müssen: „Sch… Niedersachsen! Du bist ein häßliches Land! Verf… Niedersachsen!" Bjarne, eher für die trockenen Sprüche zuständig.: „Das war Nordrhein-Westfalen!“
Mut zur Häßlichkeit bewiesen auch die Schauspielerinnen auf. Franka Potente als eher derbe 'Weinköniginnen-Mutter' - Herrlich.

Also der Film ist nicht nur wegen dem ‚Tatortreiniger‘ sehenswert ;-).
Ich freue mich darauf, den Film -ab 31. Oktober im Kino - auch mit meiner gesamten Familie nochmal genießen zu können.

Anschließend ging es mit etwa 1000 Leuten via Shuttle Bus zum Ritter Butzke - ein In-Club in Berlin Kreuzberg.
Dort kam dann unser großer Auftritt. Eine Tischtennisplatte war zwischen Tresen und Bühne aufgebaut. Zunächst ging es gegen unsere beiden TT-Kontrahenten aus NRW. Die Zwillinge Nils und Holger stellten das zweite Gewinnerpärchen. Nur der Sieger, so hieß es zunächst, durfte gegen Lars und Bjarne das Finalspiel austragen. Okay. Es ergaben sich schon hier tolle Ballwechsel, weil auch die beiden gute Tischtennisspieler sind. Schließlich konnten wir uns doch durchsetzen und freuten uns auf das Finale.
Nach etwa 10 Minuten Wartezeit kamen sie dann. Bjarne - inzwischen in Jeans und T-Shirt. Lars - noch im Anzug. Die Krawattenspitze lässig ins Hemd gesteckt. Kurz eingespielt. Mit den beiden das Reglement besprochen: Lars Eidinger: „Wir spielen einen Satz bis 21, nicht bis 11, okay!“ Gerne. Der Clubraum füllte sich. Die Zuschauer umrahmten das Spielgeschehen. Das Kamerateam wuselte um uns herum. Die Bälle flogen nur so über das Netz - und in die Publikumsreihen. Wir haben das Tempo etwas hinausgenommen. Es zeigte sich doch ein Leistungsunterschied.
Bjarne und Lars hatten zwar eigens für den Film und die Tischtennisaufnahmen fleißig geübt. Sogar einen professionellen Tischtennistrainer genommen. Übrigens - so klein ist die Welt- ein gewisser Hartmut Lohse. Hartmut kommt aus Elmshorn, war hier schon Sportler des Jahres. Inzwischen ist er mehrfacher Norddeutscher Meister und betreibt in Berlin eine TT-Schule. War schon cool, als er vom Training mit Lars und Bjarne berichtete. Und vor allem, dass Bjarne immer noch begeistert TT spielt.
Zurück zum Spiel: Flemming und ich haben dann die Bälle häufig hoch zugespielt. So dass die beiden mal zum Schmettern kamen und einige Punkte einheimsen konnten. Schließlich ging das Match mit 21 zu 13 deutlich an die Hörnerkirchener Auswahl. Shakehands und Umarmung folgte

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Durchführung von DTTB-Veranstaltungen in der Saison 2019/2020

Im Zuständigkeitsbereich des Norddeutschen Tischtennis-Verbandes sollen in der Spielserie 2019/2020 folgende Jugendveranstaltungen des DTTB stattfinden:


Deutschland-Pokal der Schülerinnen und Schüler am 04. und 05. April 2020:
--> Diese beiden Turniere müssen nicht an einem Ort und nicht in einem Landesverband stattfinden.
--> Für beide Deutschland-Pokal-Turniere werden jeweils 12 Tische benötigt, die vom Ausrüster des DTTB zur Verfügung gestellt werden.


Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler am 20. und 21. Juni 2020:
--> Für diese Veranstaltung werden 12 Tische benötigt, die vom Ausrüster des DTTB zur Verfügung gestellt werden.


Für diese DTTB-Veranstaltungen können sich die Vereine über ihre jeweiligen Landesverbände bewerben.
Innerhalb des TTVSH sind die entsprechenden Bewerbungen bitte bis Sonntag, den 23.12.2018, per Mail an mich zu senden (E-Mail: Oliver.Zummach@gmx.de).


gez. Oliver Zummach
(Vizepräsident Jugendsport des TTVSH)




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Tag des Talents - Zeig´ was Du kannst!

Zu den wichtigsten Aufgaben des Tischtennis-Verbandes Schleswig-Holstein gehört die Förderung des Tischtennis-Jugendsports auf allen Ebenen. Seit einigen Jahren bietet der TTVSH deshalb einen Sichtungs- und Förderungstag für alle Kinder im Verbandsgebiet an.

Alle Kinder der Jahrgänge 2008 und jünger haben die Möglichkeit, an einem Tag (02. Dezember) Ihre

Fähigkeiten in den Bereichen:
• Technik
• Koordination
• Schnelligkeit
• Geschicklichkeit
• Wettkampf

unter erfahrenen Trainern zu zeigen.

Nach Auswertung aller Ergebnisse werden die besten Mädchen und Jungen zu einem Lehrgang des TTVSH eingeladen (gesonderte Einladung Anfang 2019).

Anmeldung ist über die Webseite des TTVSH möglich: www.ttvsh.de. Das Anmeldefenster ist bis zum 15.11.2018 geöffnet.

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Spieler/innen € 10,00 und ist vor Ort in bar zu entrichten. Die Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Aktuelle Mitglieder des P-/D-Kaders des TTVSH sind nicht teilnahmeberechtigt! Der SV Boostedt wird in der Halle einen Imbissstand anbieten.

Link: www.ttvsh.de

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Das Spiel ihres Lebens - Kinofilm 25 km/h

Ole und Flemming-Ole Fries liefern sich heute ein Tischtennisduell mit zwei bekannten Fernsehstars in Berlin

Elmshorner Nachrichten /Carsten Wittmaack / Hörnerkirchen

Heute spielen Ole und Flemming-Ole Fries das Tischtennis-Match ihres Lebens. Die beiden Hörnerkirchener treten im Berliner Sony Center gegen Bjarne Mädel und Lars Eidinger an – und zwar im Rahmen der Premiere des Films „25 km/h“. Mädel kennen Filmfans insbesondere als Schotty in der Serie Tatortreiniger, Eidinger spielte bereits in Filmen an der Seite von Juliette Binoche oder Kristen Stewart.
Ole und Flemming-Ole Fries spielen Tischtennis für ihren Heimatverein SV Hörnerkirchen. Gerade ist das Vater-Sohn-Gespann zum zweiten Mal in Folge mit der Mannschaft aufgestiegen. „Wir sind jetzt in der Bezirksliga“, sagt Papa Ole Fries. Der 49-Jährige und sein 17 Jahre alter Filius stießen auf der Homepage des Tischtennis-Verbandes auf das Gewinnspiel, das sie jetzt in die Bundeshauptstadt führte. Ole Fries packte die Chance am Schopfe und bewarb sich mit einem kurzen Video und zwei Bildern vom zweijährigen Flemming, wie der einst seine ersten Gehversuche an der Tischtennisplatte machte.
Dass das Duo letztlich ausgewählt wurde, liegt aber wohl vor allem am Begleitschreiben. „Es ist einfach köstlich, wie Bjarne als Tatortreiniger im Ganzkörperanzug mit norddeutscher Gelassenheit und philosophischen Anwandlungen agiert“, heißt es darin. Und: „Es wäre einfach klasse, wenn ich die Gelegenheit hätte, diesen tollen Schauspieler (und Menschen) mal persönlich kennenzulernen. Und dann noch an der Tischtennis-Platte. Wie geil wäre das denn?!“
Genau das wird sich heute zeigen, wenn die Paare im Anschluss an die Premieren-Filmvorführung im Cinestar im Sony Center gegeneinander antreten. „Toll, dass es geklappt hat“, freut sich Ole Fries auf das Show-Match. Zu ernst wollen weder er noch sein Sohn Flemming-Ole die Tischtennis-Partie nehmen. „Der Spaß steht im Vordergrund“, sagt Fries. Und natürlich die Filmpremiere mit den bekannten Hauptdarstellern. Mit seinen 49 Lebensjahren ist Ole Fries übrigens „Jahrgangsnachbar“ des 1969 geborenen Bjarne Mädel. Auch dieses Detail hat er wohlweislich in die Bewerbung einfließen lassen.
Bleibt noch zu klären, worum es in „25 km/h“ geht. In dem Streifen von Regisseur Markus Goller haben sich die Brüder Christian (Lars Eidinger) und Georg (Bjarne Mädel) seit 30 Jahren nicht gesehen und treffen sich ausgerechnet auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Tischler Georg hat den gemeinsamen Vater bis zu dessen Tod gepflegt, Manager Christian war hingegen seit Jahren nicht mehr in der Heimat.
Die Brüder beschließen kurzerhand, die Mofa-Tour quer durch Deutschland nachzuholen. Jene Tour, die sie eigentlich schon als Jugendliche unternehmen wollten. Vom Schwarzwald bis nach Rügen soll die Reise gehen – und nie schneller als 25 Stundenkilometer. Ein verbindendes Element der Brüder ist dabei ihre Tischtennisleidenschaft aus Kindheitstagen.

Der Film startet am 31. Oktober bundesweit in den Kinos.

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