Norddeutsche Meisterschaften der SchülerInnen und Jugend in Berlin - Veranstaltungsbericht

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Ein perfekter Start ins neue Sportjahr: Schleswig-Holsteins Tischtennis-Jugend im Norden vorn

Die Norddeutschen Meisterschaften der Schülerinnen und Schüler (U15) sowie der Mädchen und Jungen (U18) Ende Januar in Berlin waren für den Tischtennis-Verband Schleswig-Holstein ein perfekter Start ins neue Sportjahr: Die Talente aus dem nördlichsten Bundesland erspielten sich mit fünfmal Gold, zweimal Silber und sechsmal Bronze den ersten Platz im Medaillenspiegel.
Landestrainer Mirsad Fazlic brachte es auf den Punkt: „Unsere Athletinnen und Athleten haben durch eine optimale Turniervorbereitung richtig gute Ergebnisse erzielen.“
Bei den Schülerinnen überzeugten Anna Schüler (SV Friedrichsgabe) und Chiara Steenbuck (TSV Schwarzenbek). Beide erreichten sowohl gemeinsam im Doppel als auch im Einzel gute dritte Plätze. Die Überraschung des Turniers war Ann-Kathrin Fritz (SV Friedrichsort), die zusammen mit Bremens Hanna Stahl ein grandioses Doppel spielte und dafür mit dem Titelgewinn belohnt wurde. Die beiden erst elfjährigen B-Schülerinnen Julia Braasch (TSV Schwarzenbek) und Sophie Pfeifer (Lübecker TS) haben bei ihrer U15-Premiere auf Norddeutscher Ebene ebenfalls ihr Bestes gegeben und jeweils nur knapp den Einzug in die Endrunde verpasst. Im Doppel sicherten sie sich darüber hinaus einen tollen fünften Platz.
In der Schüler-Konkurrenz spielten Reinfelds Finn Penderak als Zweiter und Bargteheides Tjark Heinrich als Dritter ein ausgezeichnetes Turnier und qualifizierten sich damit für die Deutschen Meisterschaften. Auch im Doppel beherrschten die Schleswig-Holsteinischen U15-Schüler das Feld: Frederik Trumpler (Lübecker TS) und Tjark Heinrich sicherten sich den Bronzerang, Finn Penderak und Max Westphal (SV Friedrichsgabe) gewannen sogar die Goldmedaille. Für Fredrik Trumpler und Max Westphal reichte es im Einzelwettbewerb trotz guter Leistung leider nicht ganz für das Podest. Dennoch ist Fredrik Trumpler durch seinen hart erkämpften fünften Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Schülerinnen und Schüler am 11. und 12. März 2017 in Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) dabei.
Bei den Mädchen ist es im Einzel eher unglücklich gelaufen. Julia Smolengo (TSV Schwarzenbek), Jana Fernholz (SV Friedrichsgabe) und Luca-Marie Kabel (Kaltenkirchener TS) sind trotz bewiesenem Kampfgeist leider in ihren gut besetzten Gruppen ausgeschieden. Miriam Ludwig (SV Friedrichsgabe) erreichte indes solo die Runde der besten Acht, erarbeitete sich über eine Platzierungsrunde den fünften Platz und löste damit das Ticket für die Deutschen Meisterschaften am 22. und 23. April 2017 in Kirn (Rheinland-Pfalz). Im Doppel überzeugte die eingespielte Kombination Luca-Marie Kabel/Miriam Ludwig mit mutigen Angriffsschlägen und erspielte sich in souveräner Manier den Titel.
In der Jungen-Konkurrenz wurde Leo Niklas Schulz (TSV Bargteheide) trotz einer Verletzung seiner Favoritenrolle gerecht: Er brillierte mit seinem druckvoll vorgetragenen Offensivspiel und wurde mit dem ersten Platz belohnt. Ein ausgezeichnetes Turnier spielte auch Nick Rother (SV Fockbek), der sich am Ende über Bronze freuen konnte. Luca Meder und Jonathan Dietrich (beide TSV Bargteheide) mussten sich leider im Viertelfinale geschlagen geben, Jannes Paap verpasste den Endrunden-Einzug. Im Doppel konnten die schleswig-holsteinischen U18-Jungen ebenfalls überzeugen: Leo Niklas Schultz und Jonathan Dietrich triumphierten in einem spannenden Fünfsatz-Finale über Nick Rother/Luca Meder. Titel und Vize-Titel waren für beide Teams eine beachtliche Leistung.
Für Schleswig-Holstein war das Wochenende sehr erfolgreich, die Hälfte aller Athletinnen und Athleten konnte sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Damit ist Schleswig-Holstein aktuell das erfolgreichste Bundesland in der Region 6. Diese großartige Leistung wäre nicht ohne engagierte Trainer, Betreuer und Helfer möglich gewesen – ein großer Dank geht an diese.
Ein tolles Turnier ging zu Ende und damit steigt bei allen schon die Vorfreude auf die Deutschen Meisterschaften. Und natürlich ist in der Turnierpause kein Ausruhen angesagt, Kondition muss weiter aufgebaut werden. Ganz in dem Sinne war die Belohnung unseres Landestrainers Mirsad Fazlic auch eine heftige Einheit Sprünge. Weitere werden sicher folgen.

gez. Miriam Ludwig
(Aktivensprecherin im TTVSH-Jugendausschuss)

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