Norddeutsche Mannschaftsmeisterschaften der Schüler/innen und Jugend 2017

Bargteheider Jungen dominieren - Viermal Edelmetall für "Nordlichter"

Schwerin – Die besten Nachwuchsteams aus dem Tischtennis-Verband Schleswig-Holstein machten bei den Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler sowie der Mädchen und Jungen im schönen Schwerin des benachbarten Mecklenburg-Vorpommerns Furore: Die Jungen-Auswahl des TSV Bargteheide dominierte die U18-Konkurrenz, während Schwarzenbeks Mädchen und Schülerinnen ebenso Silber gewannen wie das U15-Schüler-Aufgebot aus Bargteheide.

In der Formation Constantin Velling, Jonathan Dietrich, Luca Meder und Tom Hansen wurden Bargteheides Jungen ihrer Favoritenstellung gerecht und gaben der Konkurrenz bei ihrem beeindruckenden Triumphzug auch ohne den privat verhinderten Landesranglistensieger Leo Niklas Schultz das Tempo vor. Damit qualifizierte sich das TSV-Aufgebot auch für den Bundesentscheid am 24. und 25. Juni 2017 in Bad Blankenburg.

Zeitgleich erspielten sich die Schüler aus Bargteheide in der Aufstellung Tjark Heinrich, Julius Ruddigkeit, Tom Petersen, Paolo Gaudenzi und Reik Heinrich optimal eingestellt vom Bargteheider Betreuer-Team Christian Velling, Fabian Kutzner und Stefan Meder dank toller Leistungen den Silberrang.

Derweil konnten Schwarzenbeks Mädchen das schulisch bedingte Fehlen ihrer Top-Athletin Sejla Fazlic nicht komplett kompensieren, stellten aber auch ohne die Bundeskaderathletin auf dem Weg zum Vizetitel ihr großes Leistungsvermögen und ihre Perspektive unter Beweis: Karina Pankunin, Chiara Steenbuck, Michelle Weber, Julia Smolengo, Philine Carl und Julia Gehring mussten sich lediglich den Füchsen aus dem Berliner Stadtteil Reinickendorf geschlagen geben (4:6), können aber in dieser Konstellation im Gegensatz zu den Hauptstädterinnen auch im nächsten Jahr noch einmal gemeinsam auf Titeljagd gehen.

Für Julia Braasch, Haiyan Aye und Lenara Breyer war es indes eine Premiere: Zusammen mit ihrer Schwarzenbeker Teamgefährtin Laura Michaelsen schlugen sie erstmals bei den Norddeutschen Team-Titelkämpfen auf und erspielten sich dank exzellenter technischer Ansätze ebenfalls den zweiten Platz.

gez. Oliver Zummach
(Vizepräsident Jugendsport des TTVSH)


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Landesfinale der mini-Meisterschaften

“Fix was los beim Landesfinale der mini-Meisterschaften in Norderstedt“
Eine rundum gelungene Veranstaltung war wieder das diesjährige Landesfinale der mini-Meisterschaften, das vom SV Friedrichsgabe – selbst bekannt für seine seit vielen Jahren vorbildliche Jugendarbeit – in der Turnhalle in der Pestalozzi-Straße in Norderstedt liebevoll ausgetragen wurde. Jörg Albrecht und sein großes Helferteam sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
Während es im Feld der älteren Teilnehmer/innen, die sich wie alle anderen über Orts-, Kreis- und Bezirksentscheide qualifiziert hatten, doch leider einige Lücken gab, war die Konkurrenz der Jahrgänge 2006 und jünger sehr gut besucht und nahezu komplett. Ob es vielleicht auch daran gelegen hat, dass bei den Jüngeren die Qualifikation für das Bundesfinale (09. – 11. Juni in Oberwesel, Rheinland-Pfalz) lockte??? Und nicht nur zahlen-, sondern auch leistungsmäßig war das Auftreten der Nachwuchscracks mehr als beachtlich. Über die Fahrkarte an den Mittelrhein durften sich letztendlich Raphael Derendorf (Kreis Pinneberg) und Bilge Bikdere (Kreis Segeberg) freuen. Wir drücken ihnen fürs Bundesfinale kräftig die Daumen.
Hier die Ergebnisse – mit Fotos von der Siegerehrung – :
Jahrgang 2006 und jünger
Hauptrunde - Jungen
1.Platz: Raphael Derendorf / TuS Esingen / Kreis Pinneberg
2.Platz: Tom Wiemer / SuS Waldenau / Kreis Pinneberg
3.Platz: Jacob Mehrens / MTV Heide / Kreis Dithmarschen
3.Platz: Luke Jalaß / ATSV Stockelsdorf / Kreis Lübeck
5.Platz: Ilja Tappe / Kalandschule / Kreis Lübeck
5.Platz: Joris Vogt / SuS Waldenau / Kreis Pinneberg
5.Platz: Frederik Schumann / VfL Struvenhütten / Kreis Segeberg
5.Platz: Henry Gausmann / TSV Bargteheide / Kreis Stormarn
Trostrunde
1.Platz: Cosimo Kirk / TSV Bargteheide / Kreis Stormarn
2.Platz: Lucian di Lenardi / Kieler Gelehrtenschule / Kreis Kiel
3.Platz: Robin Hofacker / TSV Plön / Kreis Plön
3.Platz: Jonah Bouss / SCM Nortorf / Kreis RD/Eckernförde
5.Platz: Jonah Riekers / TSV Altenholz / Kreis Kiel
5.Platz: Michel Brockmann / Rudolf-Tonner-Schule / Kreis Neumünster


Hauptrunde – Mädchen
1.Platz: Bilge Dikdere / Kaltenkirchener Turnerschaft / Kreis Segeberg
2.Platz: Melina Krenz / SCM Nortorf / Kreis RD/Eckernförde
3.Platz: Ella Ziemus / SV Boostedt / Kreis Neumünster
3.Platz: Lilly Carstens / TSV Wewelsfleth / Kreis Steinburg
5.Platz: Rebecca Hagen / SV Friedrichsgabe / Kreis Pinneberg
5.Platz: Amelie Friedrichs / SV Boostedt / Kreis Neumünster
5.Platz: Hannah Krohn / Schule Grönauer Baum / Kreis Lübeck
5.Platz: Jolina Beckmann / SV Friedrichsgabe / Kreis Pinneberg
Trostrunde
1.Platz: Pauline Moldenhauer / TTC Seeth-Ekholt / Kreis Pinneberg
2.Platz: Sünje Mayr / TSV Aukrug / Kreis RD/Eckernförde
3.Platz: Carlotta Butenschön / SC Itzehoe / Kreis Steinburg
3.Platz: Rieke Schmidt / SV Boostedt / Kreis Neumünster
5.Platz: Lea Friebe / TSV Plön / Kreis Plön
5.Platz: Emily Pfeifer / Kahlhorst Schule / Kreis Lübeck
5.Platz: Nova Wallon / TuS Krempe / Kreis Steinburg

Jahrgang 2004/05
Hauptrunde - Jungen
1.Platz: Lars Martiensen / TSV Bargteheide / Kreis Stormarn
2.Platz: Henri Bertelsen / Geschwister-Prenski-Schule / Kreis Lübeck
3.Platz: Paul Willer / Kieler Gelehrtenschule / Kreis Kiel
4.Platz: Leve Zboralski / Krummesser SV / Kreis Lauenburg
5.Platz: Levin Jacobsen / TTC Seeth-Ekholt / Kreis Pinneberg
6.Platz: Felix Ketelsen / Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz / Kreis Plön
Trostrunde
1.Platz: Jannis Kurz / SV Friedrichsort / Kreis Kiel
2.Platz: Jannek Rudolph / SV Friedrichsort / Kreis Kiel
3.Platz: Nico Grygiel / Wiker SV / Kreis Kiel
4.Platz: Justin Chrobok / TSV Brokstedt / Kreis Steinburg

Hauptrunde – Mäd

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Artikel aus dem Sportforum des LSV

Durch den LSV-Innovationsfonds geförderte Maßnahmen: Beispiel „Digitale Geschäftsstelle im Tischtennis-Verband Schleswig-Holstein“
Interview mit TTVSH-Geschäftsführer Axel Schreiner

Herr Schreiner, der Tischtennis-Verband Schleswig-Holstein hat mehrere Anträge für eine Förderung durch den LSV-Innovationsfonds gestellt. Warum haben Sie sich um diese Mittel beworben?
Axel Schreiner: Ideen, unseren Verband mit innovativen Maßnahmen voranzubringen, hatten wir schon immer, aber viel zu oft blieben diese Vorhaben liegen, da es an Zeit und/oder Geld mangelte. Die vorhandenen finanziellen und personellen Mittel reichen gerade aus, um das "Kerngeschäft" des Verbandes zu bearbeiten. Alle außerplanmäßigen Vorhaben müssten durch zusätzlich erhobene Mittel von den Mitgliedern getragen werden. Dies ist leider nicht oft zu realisieren. Daher war die Möglichkeit, zusätzliche Projektmittel für innovative Maßnahmen beim LSV beantragen zu können, sehr positiv für uns.
Wie sind Sie die Bewerbung angegangen? Allein oder mit externer Hilfe?
A.S.: Die Projektideen wurden von den hauptamtlichen Mitarbeitern entwickelt und mit dem Präsidium abgestimmt. Da zwischen dem Haushaltsbeschluss des LSV und dem Antragsschluss für den Innovationsfonds nur wenige Wochen lagen, wurden die Projektideen und die Anträge direkt in der Geschäftsstelle bearbeitet. Externe Hilfe wurde hierfür nicht in Anspruch genommen. Der Sportpolitische Orientierungsrahmen des Landessportverbandes bot eine gute Grundlage, um die jeweiligen Projekte auf den Weg zu bringen.
Ein gefördertes Projekt ist die „Digitale Geschäftsstelle“ des Tischtennis-Verbandes. Worum geht es dabei?
Wir wollen eine Vereinfachung und Vereinheitlichung der gesamten Ablage von Dokumenten in der Geschäftsstelle herbeiführen. Bisher erfolgte unsere Ablage hauptsächlich in herkömmlichen Aktenordnern. Die Zahl der abgelegten Dokumente ist in den vergangenen Jahren jedoch stark angestiegen, was natürlich auch einen nicht zu unterschätzenden zusätzlichen Raumbedarf nach sich zieht. Unser Ziel ist das sogenannte "papierlose Büro", in dem alle Dokumente in digitalisierter Form vorliegen sollen, was letztlich auch unseren Mitgliedsvereinen zugutekommt.
Sind schon Fortschritte zu erkennen?
A.S.: Ja, auf jeden Fall. Die Aktenschränke werden Tag für Tag leerer. Doppelte Ablagen − digital als Datei und in Papierform − fallen zukünftig weg. Es wird deutlich übersichtlicher. Von der Digitalisierung ausgenommen ist vorerst die Buchhaltung. Hier müsste zunächst mit dem Finanzamt abgestimmt werden, ob, und wenn ja,wie die Buchhaltung aussehen müsste.
Wie nehmen die Vereine die „digitale Geschäftsstelle“ auf?
A.S.: Als positiven Gradmesser könnte man heranziehen, dass es den Vereinen gar nicht auffällt und dass somit die Umstellung keine negativen Folgen für die Vereine mit sich bringt. Im Gegenteil: Anfragen können noch schneller und direkter beantwortet werden, der Informationsfluss hat sich noch verbessert. Lediglich für den einen oder anderen ehrenamtlichen Funktionär auf Landesebene ist die Digitalisierung sicherlich eine "kleine Herausforderung", die aber gemeistert werden wird. Denn bereits 2007 gab es zur Bewältigung des gesamten Spielbetriebes eine Umstellung auf eine Tischtennis-Onlineplattform, die innerhalb einer Saison umgesetzt werden konnte − mit großer Akzeptanz bis heute. Somit sind wir der festen Überzeugung, dass auch die "digitale Geschäftsstelle" ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist.
Stefan Arlt

Quelle: Sportforum 04-2017, des Landessportverbandes

https://www.lsv-sh.de/index.php?id=553

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